Freitag, 4. Oktober 2013

Rezension: Dämonenland 75 "Das Böse lebt" von A.F. Morland

Let´s do the Time-Warp again... and again... and again...

Mit dne Rezis zum Dämonen-Land springe ich immer gern zurück in die Zeit, in der dies Reihe aller 14 Tage erschien. Nun breche ich wieder mal die Reihenfolge auf, springe von Heft 5 zu Heft 75, vom ersten "Tony Ballard"-Roman zum endgültig und definitiv letzten.

Tony Ballard hat gesiegt. Asmodis, der Herr der Hölle, ist tot und mit ihm starb die Hölle selbst. Zumindest schien es so, denn Loxagon, Asmodis´ Sohn, lebt und erschafft die Hölle neu. Und außerdem erschafft er einen mächtigen Dämon mit nur einer Aufgabe: sich an den Feinden der Hölle zu rächen. Vor allem an Tony Ballard!
Und so verwandelt der Höllenrichter Zeeneth alle Freunde der Ballards in seine Sklaven, während Tony sich und seine Familie in Sicherheit glaubt.

Dieser Roman ist wirklich ein gelungener Thriller.
Der Leser erlebt mit, wie sich das Netz um den ahnungslosen Tony Ballard immer fester zieht, bis das Grauen in den ganz normalen Alltag einbricht.

Noch einmal kommen die langjährigen Fans des Geisterjägers zu dem Vergnügen, einen neuen Roman aus der Serie zu lesen.
Umso größer der Schock, wenn sie mit einem Ende konfrontiert werden, das für die ganzen Geister-/Gespenster-/Dämonenjäger-Serien mehr als ungewöhnlich ist.

Und genau DAS macht den besonderen Reiz und die Qualität dieses Romans aus.

Dieser Roman war eine Erstveröffentlichung im Dämonen-Land.

HIER gibt es das Titelbild

Merkel und die Bildung

Vor einiger Zeit schrieb ich eine Mail an die öffentliche Kontaktadresse von Angela Merkel. (Hier nachzulesen). Wider Erwarten erhielt ich sogar eine "Antwort". Allerdings handelte es sich dabei um eine Standardschreiben ohne Bezug zu der Mail. es wurde nur noch mal betont, daß die CDU ehrenamtliche Arbeit toll fände und "unterstützen" würde. Auf die gestellten Fragen, Forderungen und Anschuldigungen wurde nicht im Geringsten eingegangen. (Ich frage mich außerdem, worin die "Förderung" bestehen soll, denn meiner Ansicht nach ist eine Förderung etwas anderes als den Mitarbeitern, die im öffentlichen Interesse ihren Dienst tun die Lebensgrundlage zu entziehen.)

Unabhängig davon schrieb ich eine weitere Mail an diese Kontaktadresse, die ich hier ebenfalls veröffentliche:

Frau Merkel

In der Vergangenheit wiesen Sie immer wieder darauf hin, wie viel Geld die Bundesregierung für Forschung und Bildung in den letzten Jahren zu Verfügung gestellt hat. Dies ist natürlich zu begrüßen und zu befürworten, allerdings waren diese Zahlen sehr allgemein gehalten, so daß eine genauere Nachfrage angemessen und notwendig erscheint.

Deswegen wüßte ich gern:
Wieviel Geld genau wurde jeweils für Bildung und wieviel für Forschung ausgegeben?

Wieviel davon für eine umfassende Allgemeinbildung und wieviel für eine wirtschaftsorientierte?

bei den Forschungsgeldern:
Wieviel davon für zivile und wieviel für militärische?

Wie viel für neue Überwachungstechnik?

Wie viel für fragwürdige Forschungsprojekte wie Tierversuche und Gentechnik?

Im Fall einer Antwort möchte ich Sie bitten, von Höflichkeitsfloskeln wie "Sehr geehrter Herr..." und "Mit freundlichen Grüßen..." abzusehen, da ich Heuchelei verabscheue!

Mit Grüßen

Michael Sonntag

Rezension: Dämonenland Heft 5 "Die Höllenbrut" von A.F. Morland

167wurden sieben Hexen zum Tode verurteilt und aufgehängt. Noch im Sterben schworen sie Rache. Seitdem kehrten sie aller hundert Jahre zurück und suchten ihr altes Dorf heim. Und immer war ein Nachfahre des Henkers unter den Opfern.
1974 lebt nur noch ein Nachfahre dieser Familie im Dorf. Sein Name: Tony Ballard.

Die Serie "Tony Ballard" begann, ähnlich wie "John Sinclair", im "Gespenster-Krimi", bis sie eine eigene Heftchenserie bekam. Leider war Tony Ballard nicht ganz so langlebig wie sein Kollege vom Scotland Yard, auf ganze 200 Ausgaben kam TB.
Dieser Roman war der Anfang einer erfolgreichen Geschichte und wurde 15 Jahre später im DL neu aufgelegt.
Tony Ballard kehrte später noch einmal mit einem neuen Roman (75) ins Dämonenland zurück, um die Serie  wirklich endgültig abzuschließen.

Dieser Roman wurde ursprünglich als Gespenster-Krimi Band 47 veröffentlicht.

HIER gibt es das Titelbild zu diesem Roman

Und HIER das Titelbild der ursprünglichen Erstveröffentlichung

Comicrezeinsion: Deadpool "Hey, hier ist Deadpool"

(Offizielle Marvel-Comic-Sammlung Band 13)

Muß Deadpool noch jemandem vorgestellt werden?
Na gut: Wade Wilsen ist ein Söldner, der im "Waffe x"-Projekt mit Wolverines Selbstheilungskräften ausgestattet wurde. Doch die unmenschlichen Experimente haben seinen labilen Verstand endgültig in den Wahnsinn getrieben.
Das Buch enthält die Hefte 1-5 der monatlichen Serie sowie die vorangestellte Nummer -1.
Zuerst muß er mti dem kanadischem Superhelden Sasquatch eine Gammabombenexplosion verhindern, die er selbst ausgelöst hat.
Nach einem Kampf gegen den Taskmaster lassen ihn plötzlich seine Selbstheilungskräfte im Stich. Die einzige Chance, zu überleben, ist ein Serum aus dem Blut des Hulk.

Spätestens seit "DC vs Marvel" wissen wir, daß es zu den meisten Figuren aus dem einen ein entsprechender Gegenpart im anderen Superheldenuniversum existiert.
Deadpool ist das Gegenstück zu Deathstroke, dem Terminator.
Der humor der Serie erinnert allerdings mehr an den Hitman oder an Lobo.
Mit Teleporter, Holoprojektor und jeder Menge Irrsinn ist Deadpool einfach der Star unter den Anti-Helden

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Rezension: "Die Lagune der Zombies" von Xander Morus

Der Internetjournalist Peter Zander geht Gerüchten nach, daß es auf einer Südseeinsel zu Fällen von Zombieangriffen gekommen sein soll. Tatsächlich stößt er auf eine Droge, die Menschen den Anschein gibt, sie wären Zombies. Doch dafür interessieren sich auch Geheimdienste und Militärs und es scheint, als stecke mehr dahinter als ein makabrer Rausch.

Dieser roman ist der Prolog zu der Serie "Zeit der Zombies". Deshalb endet er auch genau da, wo die eigentlichen Ereignisse erst beginnen. Und er erzielt genau die Wirkung, die der Autor beabsichtigt: Er macht Lust, die Serie weiter zu lesen.

Statt des üblichen post-apokalyptischen Szenarios verspricht Xander Morus im angehängten Interview eine dystopische Vision, und darauf darf man gespannt sein.

HIER gibt es das Titelbild des Roman