Mittwoch, 19. Dezember 2012

Strengere Waffengesetze die Lösung?

Vier Tage nach dem Amoklauf in Newtown werden wieder mal die Rufe nach strengeren Waffengesetzen laut. Eine Forderung, die ich gut finde, unterstütze und die ganz meiner Meinung entspricht.
Aber das solls gewesen sein?
Leute, was ist los, wann haben wir die Selbstverantwortung abgeschafft? Waffen sind Mist, da sind wir uns einig. Aber nur die Möglichkeit, sich Waffen zu beschaffen, machen jemanden noch nicht zum Amokläufer.
Auf die Waffenindustrie einzuprügeln (so gewissenlos und korrupt sie auch ist) ist keine Lösung und keine Antwort auf die Frage, wie es so weit kommen kann.
Natürlich muß das Symptom "Waffenfreiheit" bekämpft werden, aber in dieser ganzen Diskussion wird die Suche nach den Ursachen außer Acht gelassen.
Und erzählt mir jetzt bitte nichts von Ego-Shootern, daran liegt es unter Garantie NICHT

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Kriminologe Christian Pfeiffer z.B. (von Zeit zu Zeit im öffentlichen Schlaglicht) hatte nach dem jüngsten Schulmassaker eine Verbindung von der autoritären Erziehungsethik in weiten Kreisen der USA zum dort herrschenden Waffenfetischismus erörtert, wonach Gewalttätigeit, Drill, Hysterie und Mißtrauen eine Allianz eingingen. Brad Pitt sinngemäß in "Killing Them Softly": "America ist keine Gesellschaft, Amerika ist ein einziges Business"
      Schon das wahnwitzige Tauziehen um die Steuergesetzgebung...

      Löschen
  2. Listige Antwort eines Lobbyoffiziellen auf das "Sicherheitsproblem" an öffentlichen Orten: Only good weapons can stop the bad weapons.
    Das muß man sich mal vorstellen.
    Es hieß dort, wäre die Leherschaft bewaffnet gewesen, hätte sie Adam Lanza in die Schranken weisen können.
    Wie soll das funktionieren? Lehrer, die vor versammelter Klasse mal eben aus der Hüfte einen Attentäter erledigen und dann hinterher noch ganz emotional Thanks to God gen Himmel schicken?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und doch, wie beim Massaker von Winnenden: Wäre der Schrank verschlossen gewesen, hätte der junge Kerl doch einen größeren Aufwand betreiben müssen, um sich derartig zu bewaffnen.
      Ich glaube weder, daß eine neue, ehrliche Gesetzgebung zustandekommen wird, noch, daß eine Prohibition den Sumpf austrocknen könnte. Jedes Haus eine Festung der Scheinmoral und Verlogenheit... Was soll sich da ändern?

      Löschen